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Unsere Tipps sowie Aktuelles rund um Ihre Zähne


Zahnpflege von Anfang an


Milchzähne:

Bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne im Kleinkindalter ergibt sich die Notwendigkeit einer entsprechenden Zahnpflege bzw. Kariesprophylaxe.

Was können Eltern in diesem Alter dazu beitragen? Allgemein bekannt ist die zahn­schädigende Wirkung zuckerhaltiger Speisen und Getränke. Dabei ist insbesondere die Einwirkungsdauer auf den Zahn von Bedeutung. So ist es beispielsweise weit ungünstiger, alle Viertelstunden ein Stück Schokolade zu naschen, als die Tafel Schokolade auf einmal zu verzehren. Klebrige Süßigkeiten haften viel länger am Zahn als leicht lösliche Flüssigkeiten.

Erwähnenswert ist ferner, dass ein ständig getragener Schnuller eine ähnliche Wirkung entfaltet wie ein kieferorthopädischer Apparat, allerdings in unerwünschter Richtung und dies kann beispielsweise zum sogenannten „lutschoffenen Biss“ führen.

Nicht allgemein bekannt ist auch, dass im Schuleintrittsalter, oft noch vor Ausfallen des ersten Milchzahnes, die ersten bleibenden Zähne ganz hinten im Anschluß an die Milchzähne durch­brechen und fälschlicher­weise oft für Milchzähne gehalten werden. Wegen ihrer versteckten Lage und oft unregelmäßigen Oberfläche (tiefe Rillen – Fissuren - in denen Speisereste leicht haften bleiben und schwer zu entfernen sind) ist hier ein erhöhter Pflegebedarf erforderlich. Hier besteht die Möglichkeit der sogenannten Fissurenversiegelung, wobei diese Rillen aufgefüllt und geglättet werden, wodurch eine entsprechende Zahnpflege wesentlich erleichtert wird.

Bleibende Zähne:

Um bleibende Zähne möglichst lange kariesfrei zu erhalten, ist eine wirksame Zahn­putz­technik notwendig, damit Zahnbeläge schonend entfernt werden. Mit der „rot-weiß“ – Methode, wobei die Zahnbürste vom Zahnfleisch zu den Zähnen geführt wird, erzielt man den richtigen Effekt. Putzt man die Zähne von links nach rechts, werden die Zahnbeläge eher in die Zahnzwischenräume befördert als wirklich entfernt. Die Zahnbürste sollte auch nicht allzu hart sein. Es ist besser, sich zur Zahnpflege ausreichend Zeit zu nehmen, als kurz und mit hohem Druck die Zähne zu reinigen, da bei zu intensiver Zahnpflege über Jahre hinweg das Risiko einer Schädigung des weichen Zahnhalses besteht. Zur gründlichen Zahnreinigung auch an schwer zugänglichen Stellen empfiehlt sich nach Rücksprache mit uns eine regelmäßige Mundhygiene durch unsere speziell ausgebildeten Mundhygiene-AssistentInnen in unserer Ordination. Dabei können auch putzresistente Beläge, wie z.B. Zahnstein, Raucherbeläge, Verfärbungen durch Kaffee oder Tee etc. entfernt werden.

2 mal jährlicher Zahnarztbesuch läßt eventuelle Zahndefekte frühzeitig erkennen.